Vom Apfel zum Apfelmännchen

Daneben liegen Äpfel, Kastanien am Stiel, Klebeaugen, Pfeifenputzer und Zahnstocher. Schon nach kurzer Zeit kommt das erste Kind und greift nach einem Apfel. Dann werden alle Materialien erstmal genau befühlt. Sie greifen sich einen Apfel und eine Kastanie am Stiel und versuchen diesen in den Apfel zu stecken. Doch leichter gesagt, als getan. „Das geht nicht“ ruft der Eine. Voll konzentriert startet er einen zweiten Versuch. Kraftvoll drückt er die Kastanie gegen den Apfel. Einige kleben zuerst die Augen auf den Apfel oder auf die Kastanie. Und dann hören wir plötzlich voller Stolz ein: „Guck mal!“ Ein Kind hat es tatsächlich geschafft, seinem Apfelmännchen einen Kopf einzustecken. Neugierig frage ich, ob das Männchen auch Augen und Armen braucht. Mit fragenden Augen sieht das Kind sein Männchen an und dann auf die Materialauswahl auf dem Tisch. Zielgerichtet nimmt es sich einen Pfeifenputzer. Geschickt versucht es diese in den Apfel zu stecken. Dies gelingt aber erst beim dritten Mal. Stolz präsentiert es mir sein Ergebnis. „Für Mama und Papa“ sagt ein Mädchen. Nun ist klar, diese lustigen Apfelmännchen sollen zu Hause auch noch mit Stolz präsentiert werden.
Bildungsbereich: Natürliche Lebenswelt, Forscherfragen:
Worin unterscheidet sich der Apfel von der Kastanie? Fühlen sich Apfel und Kastanie gleich an? Wieso kann ich in den Apfel einstechen? Kann ich mein Apfelmännchen auch essen?

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