Presse-News

Kita gGmbH informiert am 25. September an einem Fachtag über die Erfolge der Immersionsmethode

Schwerin | 03.09.2019

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Mehrsprachigkeit bringt‘s

Kita gGmbH informiert am 25. September an einem Fachtag über die Erfolge der Immersionsmethode

Mueßer Holz • Isabel spricht gerade mit Erzieherin Monica Nyambare auf Deutsch. Dann wechselt sie zur Muttersprache – Russisch. Wenige Minuten später bezeichnet sie ein Spielzeug mit dem englischen Wort. „Die Kinder begreifen Mehrsprachigkeit einfach extrem schnell“, sagt Kita-Leiterin Heike Ihde. Im Kita-Alltag ins „Sprachbad” einzutauchen, hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Darüber informiert die Kita gGmbH beim „Fachtag Mehrsprachigkeit“.

Zwei Jahre hat Dr. Katja Schmidt von der Uni Rostock die Kita „Future Kids“ begleitet. Die Kinder machten in regelmäßigen Abständen Tests, die Erzieher probierten Übungen zur Mehrsprachigkeit aus. „Die Studie hat bewiesen, dass es nicht schadet, wenn der eine Erzieher Deutsch und der andere Englisch spricht“, fasst Kita-Leiterin Heike Ihde die Ergebnisse zusammen. „Das gilt auch mit Blick auf unterschiedliche Spracherwerbsverläufe.“ Erstmalig wurde wissenschaftlich untersucht, ob Kinder mit Defiziten in der Erstsprache vom immersiven Lernen profitieren. Jetzt sei klar: Zweisprachige Erziehung fördert die Entwicklung. Deshalb freut sich Anke Preuß, Geschäftsführerin der Kita gGmbH, dass Dr. Katja Schmidt am Fachtag ihre Ergebnisse detailliert vorstellen wird. „Wir sind überzeugt, gerade in dieser Kita mit dem Konzept der bilingualen Ausrichtung den richtigen Weg zu gehen“, so Anke Preuß. Der Fachtag wird auch beleuchten, wie Wirtschaft und Politik unterstützen können, wenn es zum Beispiel um Lehrmaterial geht. Als zweite Referentin kommt
Nancy Bänsch vom Recknitz-Campus in Laage. An dieser Schule werden einige Fächer auf Deutsch, andere wiederum auf Englisch unterrichtet. Der Campus gilt als sehr erfolgreiches Beispiel für Immersion.

Die Kita „Future Kids“ reichert den Fachtag mit Videosequenzen an. Sie dokumentieren die mehrsprachige Erziehung und ihre Erfolge ganz deutlich. Interessierte können sich bis zum 13. September unter der Mailadresse liermann@kita-ggmbh.de zum „Fachtag Mehrsprachigkeit“ anmelden.

Immersion funktioniert einfach „nebenbei“

Die Immersionsmethode wendet sich bewusst gegen Frontalunterricht. Vielmehr werden die unterschiedlichen Sprachen schlichtweg gesprochen. Dadurch tauchen die Kinder in ein sogenanntes „Sprachbad“ ein und lernen parallel, dass ein und dieselbe Sache mehrere Bezeichnungen haben kann. Ein weiterer Vorteil: Die Sprachen wirken auf diese Weise nicht fremd, sondern beide „normal“. Die Kinder bewerten sie nicht. Somit ist Immersion auch ein wunderbares Mittel zur Integration.

jpl

Fotos: Kita gGmbH

Tolle Ferientage beim Affentag und im Boxring

Schwerin | 20.06.2019

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Gesucht wird eine Oma oder ein Opa

Handwerkliches Geschick von Vorteil für Tüfteleien mit Kindern in Holzwerkstatt

Schwerin • Seit einigen Jahren liest in der Kita Kirschblüte bereits „Vorleseoma“ Getrud regelmäßig am Dienstagvormittag den Kirschblütenkindern tolle Geschichten vor. Sie kommt sehr gerne in die Kindertagesstätte und bringt immer wieder neue Bücher und Geschichten mit und zieht die Kinder damit in ihren Bann. Für die Kinder ist es eine schöne Bereicherung, mit älteren Menschen in Kontakt zu sein, von deren umfassendem Erfahrungsschatz zu profitieren und die besonnene Art zu genießen, die Menschen aus der Generation der Großeltern ausstrahlen. Deswegen sucht die Kita Kirschblüte noch eine Oma beziehungsweise einen Opa, welche oder welcher über handwerkliches Geschick verfügt und Lust hat, regelmäßig – zum Beispiel einmal wöchentlich – mit den Kindern in der „Holzwerkstatt“ zu tüfteln. Wer sich das vorstellen kann und Spaß dabei hat, mit Kindern etwas zu gestalten, der melde sich bitte telefonisch unter der Rufnummer (0385) 710 604. Natürlich ist es auch möglich, sich schriftlich zu melden, und zwar unter der Adresse Kita gGmbH/Kita Kirschblüte, Wossidlostraße 6, 19059 Schwerin. Voraussetzungen sind vor allem Freude im Umgang mit Kindern und ein erweitertes Führungszeugnis

Barbara Arndt

BU: Kleine Künstler am Werk: Im FREI-ZEIT-HORT werden die Kreativen eine Sommercollage aus Bügelperlen gestalten

Foto: Kita gGmbH

Tolle Ferientage beim Affentag und im Boxring

Schwerin | 20.06.2019

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Tolle Ferientage beim Affentag und im Boxring

Kitas und Horte haben großartige Angebote für die Sommerwochen vorbereitet

Schwerin • Wer einen Blick in die Pläne zur Feriengestaltung der Einrichtungen der Kita gGmbH wirft, möchte gern selbst noch einmal klein sein und sich auf so viele Highlights freuen dürfen. Ausflüge führen beispielsweise in den Zoo, zur Sternwarte, ins Phantechnikum, zur Feuerwehr oder ins Theater. An heißen Tagen gibt es eine Schaumparty im Wasserbecken. Sogar ein Campingtag mit Übernachtung im Zelt ist geplant.

Die Mädchen und Jungen vom Hort Heine Kids und vom FREI-ZEIT-HORT verbringen ihre Ferienzeit gemeinsam. In der ersten bis dritten Woche starten die Aktivitäten von der Amtstraße aus. Zur zweiten Ferienhälfte treffen sich die Kinder in der Speicherstraße. Insgesamt 17 Ausflüge haben die Erzieher vorbereitet. Mit dem Zug geht es beispielsweise nach Wismar ins Phantechnikum. „In Schwerin besuchen wir die Feuerwehr, das Flippermuseum, den Affentag im Zoo und das Box-Gym von Jürgen Brähmer. Es sind Theaterworkshops geplant. Unsere Naturdetektive erkunden den Schlossgarten, andere spielen Minigolf am Zoo. Wer experimentieren möchte, macht beim Aqua- oder Elektrotag genau sein Ding oder beim Gestalten von Sandbildern. Ein besonderes Highlight ist das Zelten im Garten der Kita Löwenzahn“, so die Hortleiter Torsten Tiede und Nicole Schmidt. Zeit für Entspannung gibt es beim Yoga, bei Wasserspielen oder beim Eisessen. Zeit zum Spielen und Toben ermöglichen verschiedene Ausflüge zu Spielplätzen im Stadtgebiet. „Wir freuen uns schon sehr auf unsere neuen Hortkinder. Ab 1. August gibt es ein spezielles Ferienprogramm zur Eingewöhnung für die künftigen Erstklässler in der Amtstraße.“

Auch in den Kitas werden die Kleinen die Sommerferienzeit genießen. „Wir wollen in unserem Wasserbecken wieder eine Schaumparty veranstalten. Das macht den Kindern unglaublich viel Spaß“, sagt Katharina Schubert, Leiterin der Kita Waldgeister. Von hier aus starten die Mädchen und Jungen auch auf Entdeckungstour zum Störkanal. Kinder der Kita Feldstadtmäuse haben die Puppenbühne „Rapunzel“ zu Gast, besuchen die Bibliothek und werden verschiedene Projektwochen gestalten. „Dabei erkunden wir spielerisch die verschiedenen Elemente Wasser und Luft. Es gibt eine Sinnes-Woche und eine für kleine Baumeister sowie für kleine Künstler. Unsere neuen Erzieher überraschen wir zu ihrer Zeugnisausgabe mit einem Programm“, sagt Kathrin Lange, Leiterin der Kita Feldstadtmäuse. „Diese Beispiele aus einigen Kitas und Horten zeigen, wie abwechslungsreich der Sommer in der Kita gGmbH wird“, freut sich Geschäftsführerin Anke Preuß. Der Ferienauftakt der Kita gGmbH erfolgt übrigens am 30. Juni beim großen Neptunfest am Zippendorfer Strand, zu dem alle Kinder und Eltern herzlich eingeladen sind.

Barbara Arndt

BU1: Ausflüge in Schwerin und in der Umgebung bereichern das Programm für die Hortkinder

Foto: Kita gGmbH

Genauer hinsehen und intensiver fördern

Schwerin | 25.04.2019

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Genauer hinsehen und intensiver fördern

Qualitätsbeauftrage der Horte entwickeln eigenen Erfassungsbogen zur Beobachtung und Dokumentation

Schwerin • Beobachtung und Dokumentation in Bildungsprozessen sind eine kontinuierliche professionelle Entwicklungserfassung, die die Voraussetzung für eine kompetente Entwicklungsbegleitung bildet. Um die Besonderheiten und Stärken bei der Entwicklung von Hortkindern frühzeitig zu erkennen, bedarf es spezieller Beobachtungen.

„Für die systematische Beobachtung einzelner Kompetenzbereiche zur Erfassung von Entwicklungsbesonderheiten, des individuellen Entwicklungsstandes des Kindes in Bezug zur Altersnorm und zur Früherkennung von Entwicklungsrisiken gab es für die Horte, nach unserer Meinung, kein geeignetes Material. Wir brauchen etwas, um genauer hingucken und um noch besser erkennen zu können, was ein Kind kann, wofür es sich interessiert, wo es Unterstützung oder spezielle Förderung benötigt“, sagt Fachberaterin Marion Lehnhoff.

Die Qualitätsbeauftragten der Horte in der Kita gGmbH haben in Zusammenarbeit mit der Fachberatung eine eigene Entwicklungsdokumentation für den Hort – BoDoH (Beobachtung und Dokumentation im Hort) erstellt. Ziel ist es, sozial-emotionale Kompetenzen, kognitive und motorische Fähigkeiten, Sprach- und Lesekompetenzen, das Verhalten und Agieren des Kindes in Konfliktsituationen sowie beim Spielen und in der Freizeit zu sehen und somit einen ganzheitlichen Einblick in die Entwicklung des Kindes zu erhalten. „So können wir die Perspektive des Kindes, sein Verhalten und Erleben verstehen, Interessen, Kompetenzen, Fähigkeiten und soziale Bezüge wahrnehmen, unser pädagogisches Handeln darauf abstimmen und unsere Beobachtungen für den fachlichen Austausch im Team und mit den Eltern in Entwicklungsgesprächen nutzen“, so Marion Lehnhoff.

Sehr kritisch sehen die pädagogischen Fachkräfte in diesem Kontext das neu geplante KiFöG MV, welches das Erledigen von Hausaufgaben im Hort verpflichtend macht. Das passe nicht zur Entwicklung von Selbstkompetenz und beschneide die ohnehin geringe Freizeit der Kinder. Die Future Kids profitieren von der guten Zusammenarbeit mit der Grundschule am Mueßer Berg: Mittwochs und freitags ist hausaufgabenfrei.

Barbara Arndt

BU: Spielen statt Hausaufgaben machen: Freie Zeit ist für Kinder im Hort wichtig

Foto: maxpress/ba

Noch mehr Zeit für die Kinder

Schwerin | 25.04.2019

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Noch mehr Zeit für die Kinder

Pädagogische Fachkräfte reagieren positiv auf den Einsatz von Tablets zur Entwicklungsdokumentation

Schwerin • „Die Tablet-Arbeit entlastet uns erheblich. Sie ermöglicht viel stärker, wichtige Momentaufnahmen in der Entwicklung der Kinder unmittelbar festzuhalten. Durch den Einsatz geschulter Kollegen als Berater gelingt es schnell, die Neuerungen anzunehmen. Wir haben beste Erfahrungen gemacht.“ Fachberater Steffen Häuser sieht neue Formen der Entwicklungsdokumentation im Kita- und Hortbereich bestätigt.

Zwei Jungen haben Puzzleteile vor sich liegen. Was gehört wohin? fragen sich die Fünfjährigen. Sie probieren es immer wieder aus. Ein Bild entsteht. Die Jungs sind begeistert. Anja Düwel, pädagogische Fachkraft bei den Future Kids, hat die Freude ihrer beiden Schützlinge mit einem Tablet als Fotos festgehalten. Die sind wenige Augenblicke später eingebettet in eine Portfolio-Seite, die variabel gestaltet werden kann.

Auch einiges, was die Jungs gesagt haben, steht dank einer besonderen Aufnahmefunktion schon auf dieser Seite. Noch ein paar Klicks, dann ist die Seite fertig und kann sofort gedruckt werden. „Auf diese Weise können wir Lerngeschichten abbilden und all das, was die Kinder schon können, unmittelbar, sehr schnell und vor allem einfach dokumentieren“, freut sich Steffen Häuser. Bislang war das quasi von Hand gemacht worden. Fotos aus der Kamera mussten gedruckt und dann aufgeklebt werden. Beobachtungen waren zu formulieren. Eine zeitaufwändige Sache. „Die Zeitersparnis gegenüber der bisherigen Methode kommt den Kindern zugute. Für mich als pädagogische Fachkraft ist es sehr motivierend, in der intensiven Begleitung der Kinder Momentaufnahmen sofort festzuhalten und keine meiner Beobachtungen zu verlieren, weil erst später Zeit für die Dokumentation ist.“

In jedem Gruppenraum und somit in jedem Aktionsbereich steht ein Tablet zur Verfügung. Nur drei Monate dauerte die Erprobungsphase in den Pilot-Kitas Anne Frank, Future Kids und Nidulus duo. Geschulte Medienberater stehen den pädagischen Fachkräften bei der Einführung in allen Kita-Einrichtungen zur Seite. Das Projekt „Mehr Zeit für Kinder“ lässt die Qualität der pädagogischen Arbeit weiter steigen, führt zur Zeitersparnis und unmittelbaren Ansätzen, die Kinder zu fördern. 

Barbara Arndt

BU: Zusammen mit Erzieherin Anja Düwel betrachten die Kinder ihr gemeinsames Foto, welches unmittelbar gedruckt und ins Portfolio eingefügt wird           

Foto: maxpress/ba

Mit vereinten Kräften wurden bei der Müllsammelaktion der Kita „Waldgeister” drei große Müllsäcke zusammengesammelt

Schwerin | 02.04.2019

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Kleine Reinemacher packen fleißig mit an

Kinder der Kita „Waldgeister” befreien ihren Wald von Müll und Unrat

Mueßer Holz • Durch die Wiesen laufen und in den Wäldern toben ist das, was vor allem Kindern großen Spaß bereitet. Schöner ist dann aber noch, wenn die grüne Umgebung auch sauber und frei von jeglichem Müll ist. Deshalb waren die Kinder der Kita „Waldgeister” in diesem Jahr dem Aufruf der SDS gefolgt und nahmen tatkräftig an der 24. Frühjahrsputzaktion in Schwerin teil.

„Igitt!“, schallte es durch den Wald im Mueßer Holz, als die Mädchen und Jungen ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken unterwegs waren, um die Gegend vor ihrer Kita von Müll und Unrat zu befreien. 

Im Vorfeld hatten die Kinder zusätzlich sogar einen selbstgestalteten Flyer in ihrer Nachbarschaft verteilt, um alle Eltern und Anwohner zum Mitmachen einzuladen.

„Die Aktion ist gleichzeitig eine gute Möglichkeit, um schon den kleinsten Bürgern das Thema Sauberkeit und Umweltbewusstsein nahe zu bringen. Die Kinder und auch wir Erzieher hatte viel Spaß bei der Aktion”, sagt Kita-Leiterin Katharina Schubert. Insgesamt drei große Müllsäcke wurden mit vereinten Kräften zusammengesammelt.

Nun hoffen die Waldgeister, dass „ihr Wald“ noch lange so schön sauber bleibt, damit sie noch viele schöne Abenteuer dort erleben können.

Der Schweriner Frühjahrsputz ist eine Aktion des SDS – Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Schwerin und ist aus dem Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt nicht mehr wegzudenken. Tausende Helferinnen und Helfer machen sich jedes Jahr bereit, um an der Aktionswoche kräftig mit anzupacken.

BU: Mit vereinten Kräften wurden bei der Müllsammelaktion der Kita „Waldgeister” drei große Müllsäcke zusammengesammelt/ Foto: Kita gGmbH