Presse-News

„Mit uns wird‘s bunt“ bedeutet Beteiligung pur

Schwerin | 01.10.2019

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„Mit uns wird‘s bunt“ bedeutet Beteiligung pur

Die grauen Flurwände des Horts Heine-Kids sollen bald von großen Kunstwerken verziert werden. Die Erst- und Zweitklässler stimmen jetzt über die Motive ab, die sie malen wollen.

Schiffe, Blumen und Kobolde sind im Rennen – oder auch eine Giraffe, die Käse transportiert und übers Wasser geht. „Die Kinder lernen, was demokratische Prozesse sind“, so Hort-Leiter Torsten Tiede. „Nachgeben, argumentieren, sich durchsetzen, Niederlagen hinnehmen.“

Das Kinderhilfswerk unterstützt das Projekt „Mit uns wird‘s bunt“ mit einer Spende von 4.800 Euro, unter anderem für riesige, extra feuerfeste Bilderrahmen. „Es ist ein wichtiges Anliegen von uns, junge Menschen von Anfang an zu beteiligen“, so Michael Kruse, regionaler Koordinator des Kinderhilfswerks. Die achtjährige Emma ist mittendrin und begeistert: „Dass wir selbst bestimmen, was auf den Bildern drauf ist, ist total cool!“

jpl

Fotos: maxpress

Begegnung der Generationen.

Schwerin | 01.10.2019

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Unbeschwertheit bei Alt und Jung

Begegnung der Generationen.

Schwerin • Wenn die Kinder der Kita Pumuckl die Tagespflegeeinrichtung Kohler besuchen, leuchten die Augen aller. Erzieher und Kids singen gemeinsam alte und moderne Kinderlieder. Die Tagesgäste applaudieren

„Diese Begegnung ist etwas anderes als ein Besuch von Erwachsenen“, erläutert Mitarbeiterin Gerlinde Hamann. „Unsere Gäste sind zum Beispiel von Demenz und Depressionen betroffen. Mit den Kleinen werden sie an ihre eigene Kindheit erinnert und spüren einen Hauch Unbeschwertheit.“ Das bestätigen auch die Zuhörer selbst: „Kinder sind so unvoreingenommen, machen sich keinen Kopf. Das ist das Schöne!“, sind sich alle einig. Die Begegnung der Generationen bedeutet wertschätzenden Umgang miteinander und Leichtigkeit für beide Seiten. Deshalb kommen die „Pumuckls“ jetzt regelmäßig in die Tagespflege.

jpl

Fotos: maxpress

Das soziale Engagement der Kita gGmbH ist eine runde Sache

Schwerin | 01.10.2019

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Viel Freiraum für jedes Kind

Das soziale Engagement der Kita gGmbH ist eine runde Sache

Schwerin • Kinder entwickeln sich, Familien verändern sich. Täglich warten neue Herausforderungen auf Eltern, erst recht wenn sie zusätzlich zur Erziehungsaufgabe berufstätig sind. Diesen Bedürfnissen begegnet die Kita gGmbH als wichtiger sozialer Träger der Stadt Schwerin. Rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich täglich für etwa 2.800 Kinder. Weitere pädagogische Fachkräfte werden gesucht.

Die 25 Einrichtungen der Kita gGmbH bieten viele unterschiedliche Konzepte. „Jeder von uns lebt ganz individuell in unterschiedlichsten Facetten von Familie. Das spielt bei unserer täglichen Arbeit eine große Rolle“, erläutert die Geschäftsführerin der Kita gGmbH Anke Preuß. Ob zum Beispiel sportliche Ausrichtung, musikalischer Schwerpunkt, besonders gesundheitsbetont, mehrsprachig, absolut naturnah oder für Eltern, die im Schichtbetrieb arbeiten – Schweriner Familien finden bei der Kita gGmbH ein Konzept, das zu ihnen passt.

„Die Kinder sollen gerne in die Kita gehen und Spaß haben. Das braucht Vertrauen und Wertschätzung zwischen den Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften. Dann können sich die Kleinen frei zu eigenständigen Persönlichkeiten entwickeln“, so Anke Preuß. Damit das nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen geschieht, bilden sich die Erzieherinnen und Erzieher regelmäßig fort.

Bei den Verwaltungsaufgaben werden sie mittlerweile durch Tablets unterstützt. Das Ergebnis: Noch mehr Qualitätszeit für Kinder und neben Fotos auch schon mal ein Video eines Entwicklungsschritts. Davon profitieren die Eltern. „Sie können einen Teil der Zeit miterleben, die sie ohne ihr Kind verbringen. Das ist vielen wichtig“, so Anke Preuß. „Auch dieses Bedürfnis decken wir ab.“

jpl

Fotos: maxpress

Kita gGmbH informiert am 25. September an einem Fachtag über die Erfolge der Immersionsmethode

Schwerin | 03.09.2019

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Mehrsprachigkeit bringt‘s

Kita gGmbH informiert am 25. September an einem Fachtag über die Erfolge der Immersionsmethode

Mueßer Holz • Isabel spricht gerade mit Erzieherin Monica Nyambare auf Deutsch. Dann wechselt sie zur Muttersprache – Russisch. Wenige Minuten später bezeichnet sie ein Spielzeug mit dem englischen Wort. „Die Kinder begreifen Mehrsprachigkeit einfach extrem schnell“, sagt Kita-Leiterin Heike Ihde. Im Kita-Alltag ins „Sprachbad” einzutauchen, hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Darüber informiert die Kita gGmbH beim „Fachtag Mehrsprachigkeit“.

Zwei Jahre hat Dr. Katja Schmidt von der Uni Rostock die Kita „Future Kids“ begleitet. Die Kinder machten in regelmäßigen Abständen Tests, die Erzieher probierten Übungen zur Mehrsprachigkeit aus. „Die Studie hat bewiesen, dass es nicht schadet, wenn der eine Erzieher Deutsch und der andere Englisch spricht“, fasst Kita-Leiterin Heike Ihde die Ergebnisse zusammen. „Das gilt auch mit Blick auf unterschiedliche Spracherwerbsverläufe.“ Erstmalig wurde wissenschaftlich untersucht, ob Kinder mit Defiziten in der Erstsprache vom immersiven Lernen profitieren. Jetzt sei klar: Zweisprachige Erziehung fördert die Entwicklung. Deshalb freut sich Anke Preuß, Geschäftsführerin der Kita gGmbH, dass Dr. Katja Schmidt am Fachtag ihre Ergebnisse detailliert vorstellen wird. „Wir sind überzeugt, gerade in dieser Kita mit dem Konzept der bilingualen Ausrichtung den richtigen Weg zu gehen“, so Anke Preuß. Der Fachtag wird auch beleuchten, wie Wirtschaft und Politik unterstützen können, wenn es zum Beispiel um Lehrmaterial geht. Als zweite Referentin kommt
Nancy Bänsch vom Recknitz-Campus in Laage. An dieser Schule werden einige Fächer auf Deutsch, andere wiederum auf Englisch unterrichtet. Der Campus gilt als sehr erfolgreiches Beispiel für Immersion.

Die Kita „Future Kids“ reichert den Fachtag mit Videosequenzen an. Sie dokumentieren die mehrsprachige Erziehung und ihre Erfolge ganz deutlich. Interessierte können sich bis zum 13. September unter der Mailadresse liermann@kita-ggmbh.de zum „Fachtag Mehrsprachigkeit“ anmelden.

Immersion funktioniert einfach „nebenbei“

Die Immersionsmethode wendet sich bewusst gegen Frontalunterricht. Vielmehr werden die unterschiedlichen Sprachen schlichtweg gesprochen. Dadurch tauchen die Kinder in ein sogenanntes „Sprachbad“ ein und lernen parallel, dass ein und dieselbe Sache mehrere Bezeichnungen haben kann. Ein weiterer Vorteil: Die Sprachen wirken auf diese Weise nicht fremd, sondern beide „normal“. Die Kinder bewerten sie nicht. Somit ist Immersion auch ein wunderbares Mittel zur Integration.

jpl

Fotos: Kita gGmbH

Tolle Ferientage beim Affentag und im Boxring

Schwerin | 20.06.2019

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Gesucht wird eine Oma oder ein Opa

Handwerkliches Geschick von Vorteil für Tüfteleien mit Kindern in Holzwerkstatt

Schwerin • Seit einigen Jahren liest in der Kita Kirschblüte bereits „Vorleseoma“ Getrud regelmäßig am Dienstagvormittag den Kirschblütenkindern tolle Geschichten vor. Sie kommt sehr gerne in die Kindertagesstätte und bringt immer wieder neue Bücher und Geschichten mit und zieht die Kinder damit in ihren Bann. Für die Kinder ist es eine schöne Bereicherung, mit älteren Menschen in Kontakt zu sein, von deren umfassendem Erfahrungsschatz zu profitieren und die besonnene Art zu genießen, die Menschen aus der Generation der Großeltern ausstrahlen. Deswegen sucht die Kita Kirschblüte noch eine Oma beziehungsweise einen Opa, welche oder welcher über handwerkliches Geschick verfügt und Lust hat, regelmäßig – zum Beispiel einmal wöchentlich – mit den Kindern in der „Holzwerkstatt“ zu tüfteln. Wer sich das vorstellen kann und Spaß dabei hat, mit Kindern etwas zu gestalten, der melde sich bitte telefonisch unter der Rufnummer (0385) 710 604. Natürlich ist es auch möglich, sich schriftlich zu melden, und zwar unter der Adresse Kita gGmbH/Kita Kirschblüte, Wossidlostraße 6, 19059 Schwerin. Voraussetzungen sind vor allem Freude im Umgang mit Kindern und ein erweitertes Führungszeugnis

Barbara Arndt

BU: Kleine Künstler am Werk: Im FREI-ZEIT-HORT werden die Kreativen eine Sommercollage aus Bügelperlen gestalten

Foto: Kita gGmbH

Tolle Ferientage beim Affentag und im Boxring

Schwerin | 20.06.2019

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Tolle Ferientage beim Affentag und im Boxring

Kitas und Horte haben großartige Angebote für die Sommerwochen vorbereitet

Schwerin • Wer einen Blick in die Pläne zur Feriengestaltung der Einrichtungen der Kita gGmbH wirft, möchte gern selbst noch einmal klein sein und sich auf so viele Highlights freuen dürfen. Ausflüge führen beispielsweise in den Zoo, zur Sternwarte, ins Phantechnikum, zur Feuerwehr oder ins Theater. An heißen Tagen gibt es eine Schaumparty im Wasserbecken. Sogar ein Campingtag mit Übernachtung im Zelt ist geplant.

Die Mädchen und Jungen vom Hort Heine Kids und vom FREI-ZEIT-HORT verbringen ihre Ferienzeit gemeinsam. In der ersten bis dritten Woche starten die Aktivitäten von der Amtstraße aus. Zur zweiten Ferienhälfte treffen sich die Kinder in der Speicherstraße. Insgesamt 17 Ausflüge haben die Erzieher vorbereitet. Mit dem Zug geht es beispielsweise nach Wismar ins Phantechnikum. „In Schwerin besuchen wir die Feuerwehr, das Flippermuseum, den Affentag im Zoo und das Box-Gym von Jürgen Brähmer. Es sind Theaterworkshops geplant. Unsere Naturdetektive erkunden den Schlossgarten, andere spielen Minigolf am Zoo. Wer experimentieren möchte, macht beim Aqua- oder Elektrotag genau sein Ding oder beim Gestalten von Sandbildern. Ein besonderes Highlight ist das Zelten im Garten der Kita Löwenzahn“, so die Hortleiter Torsten Tiede und Nicole Schmidt. Zeit für Entspannung gibt es beim Yoga, bei Wasserspielen oder beim Eisessen. Zeit zum Spielen und Toben ermöglichen verschiedene Ausflüge zu Spielplätzen im Stadtgebiet. „Wir freuen uns schon sehr auf unsere neuen Hortkinder. Ab 1. August gibt es ein spezielles Ferienprogramm zur Eingewöhnung für die künftigen Erstklässler in der Amtstraße.“

Auch in den Kitas werden die Kleinen die Sommerferienzeit genießen. „Wir wollen in unserem Wasserbecken wieder eine Schaumparty veranstalten. Das macht den Kindern unglaublich viel Spaß“, sagt Katharina Schubert, Leiterin der Kita Waldgeister. Von hier aus starten die Mädchen und Jungen auch auf Entdeckungstour zum Störkanal. Kinder der Kita Feldstadtmäuse haben die Puppenbühne „Rapunzel“ zu Gast, besuchen die Bibliothek und werden verschiedene Projektwochen gestalten. „Dabei erkunden wir spielerisch die verschiedenen Elemente Wasser und Luft. Es gibt eine Sinnes-Woche und eine für kleine Baumeister sowie für kleine Künstler. Unsere neuen Erzieher überraschen wir zu ihrer Zeugnisausgabe mit einem Programm“, sagt Kathrin Lange, Leiterin der Kita Feldstadtmäuse. „Diese Beispiele aus einigen Kitas und Horten zeigen, wie abwechslungsreich der Sommer in der Kita gGmbH wird“, freut sich Geschäftsführerin Anke Preuß. Der Ferienauftakt der Kita gGmbH erfolgt übrigens am 30. Juni beim großen Neptunfest am Zippendorfer Strand, zu dem alle Kinder und Eltern herzlich eingeladen sind.

Barbara Arndt

BU1: Ausflüge in Schwerin und in der Umgebung bereichern das Programm für die Hortkinder

Foto: Kita gGmbH