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25 Jahre Kita gGmbH Schwerin – Kinder erzählen aus ihrem Hort oder ihrer Kita

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25 Jahre Kita gGmbH – Kinder sprechen für sich

Hannah lädt mit Marie und Lars dazu ein, die „Naturkita“ genauer kennenzulernen

Schwerin • Jeden Tag spielen, aber auch Rückzugsorte finden – an den 25 Hort- und Kita-Standorten gibt es zahlreiche Angebote. Was daran das Schönste ist oder was Kita oder Hort besonders cool macht, das können die Kinder am besten selbst erzählen. Diesmal zeigen Hannah (Foto), Marie und Lars ihre „Naturkita“. Das Video gibt es hier: Kids über ihre Einrichtung

In jeder Einrichtung der Kita gGmbH waren pro Woche mehrere Aktionen am Start.

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Toller Ferienspaß

In jeder Einrichtung der Kita gGmbH waren pro Woche mehrere Aktionen am Start

Schwerin • In jeder Einrichtung der Kita gGmbH waren pro Woche mehrere Aktionen am Start. Ob drinnen oder draußen – die Kinder haben richtig viel erlebt.

Gesund und spannend zugleich war es mit der „Fußwoche“ in der Kita „Anne Frank“: Es ging ums Ertasten und sogar Schreiben mit dem Fuß. Die Kita „Löwenzahn“ läutete eine Kneipp-Woche ein. Kulinarisch wurde es im Hort „Future Kids“ mit selbst gemachten Pommes nach der Kartoffelernte im Gemeinschaftsgarten, während die Kinder der Kita „Gänseblümchen“ mit dem Hexenkessel über offenem Feuer kochten. Wasser begeisterte die Kita „Wirbelwind“ bei vielen Experimenten und die Kita „Plappermäulchen“ bei einem kompletten Spielevormittag rund ums nasse Element (Foto r.o.). Die Kinder der Kita „Kirschblüte“ bastelten Schiffe aus Papier und Korken – und probierten sie natürlich auch aus. Die Kita „Flitzebogen“ packte an einem heißen Tag den Rasensprenger aus und dann ging es die Wasserrutsche runter. Doch selbst Regen wurde gefeiert – zum Beispiel bei den „Waldgeistern“, die kurzerhand eine Pfützenparty veranstalteten. Eine Schaumparty war das Highlight in der „Märchenkita“. Ein Schmink- und Verkleidungstag färbte die Kita „Reggio Emilia“ ebenfalls bunt. Und in der Kita „Kinderkosmos“ wurde gemeinsam mit den Senioren musiziert.

Auch Ausflüge haben die Kita gGmbH-Kinder gemacht: Der „City-Hort“ und „Hort Mitte“ waren beim NDR und haben ein Hörspiel aufgenommen. Die „Paulsstädter Fritzen“ besuchten den Lankower See und das Schweriner Schloss. Eine ähnliche Tour begeisterte die Kinder der Kitas „nidulus“ und „nidulus duo“ so sehr, dass sie später in der Einrichtung noch in frühere Zeiten eintauchen wollten – mit klassischer Musik und vielen Kostümen. Voller Bewegung war die Kita „Sonnenschein“ mit ihrem Hindernisparcours. Der „Frei-Zeit-Hort“ lebte echten Teamgeist bei einem großen Fußballturnier. Überhaupt ging es für viele Einrichtungen natürlich nach draußen: In der Kita „Nandolino“ wurde das Holzspielhaus mit Pinseln und Farbe verschönert. In der Kita „Rappelkiste“ konnten alle bei Eis und Seifenblasen die Seele baumeln lassen. Die Kinder der „Naturkita“ bauten ein Tipi im Wald (Foto r.u.), während der Hort „Heine Kids“ zur Schatzsuche aufrief. Die Kita „Future Kids“ erlebte gleich einen ganzen Piratensommer und lüftete täglich Geheimnisse um eine rätselhafte Flaschenpost. Mit dem Mikroskop rückten wiederum die Kinder der Kita „Feldtstadtmäuse“ aus und untersuchten allerlei aus der Natur im Kita-Hof. Der Feriensommer der Kita gGmbH ließ keine Wünsche offen.

maxpress/jpl

Die Kinder der „Naturkita“ bauten ein Tipi im Wald, Foto: Kita gGmbH
Kita Waldgeister der Kita gGmbH feierte 40-jähriges Jubiläum

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„Waldtastisch“ seit 40 Jahren

Kita Waldgeister der Kita gGmbH feierte großes Jubiläum

Mueßer Holz • „„Hey, was geht ab?“ Zu diesem Song – live gesungen von der pädagogischen Fachkraft Florian Schulz – eroberten nach den offiziellen Grußworten und zwei Gedichten die „Waldgeister“-Kinder den Laufsteg unter freiem Himmel. Sie präsentierten ihre selbst gestalteten Kostüme mit Wald-Deko. Gäste aus Politik und Wirtschaft, die pädagogischen Fachkräfte und natürlich die Eltern jubelten. Mit der Konfettikanone zum Finale der Modenschau gelang ein Auftakt, der zum 40. Geburtstag passt – bunt, fröhlich und voller Energie.

Oberbürgermeister Sebastian Ehlers übergab noch einige Präsente im Namen der Landeshauptstadt, dann kam Bewegung in alle Gäste: Die Hüpfburg war ein erster Anziehungspunkt, ein Softeis-Wagen sorgte für Abkühlung, verschiedene Mitmachstationen luden zum Entdecken ein. Dazu spielte die „Brasselbande“, in einer Feuerschale knisterte schon das Holz fürs Stockbrot. Und Kita-Leiterin Anne-Katrin Meyer kündigte noch die Feuerwehr und eine magische Überraschung für später an. 1986 wurde die Einrichtung als „Dreescher Kindergarten XIX“ mit Platz für 250 Kindergarten- und 72 Krippenkinder eröffnet. Später wurde das Gebäude verkleinert und modernisiert. Kunstobjekte von Ingo Kallweit fanden in den großen Außenbereich. 2004 konnten die Kinder dann in die neue, ebenerdige Einrichtung einziehen.

Über all die Veränderungen hinweg ist die Kita eng mit ihrem Quartier verbunden geblieben. „Wir haben die Menschen im Wohnumfeld immer einbezogen und sie auch ganz bewusst darum gebeten, auf dieses Haus mit aufzupassen. Das funktioniert wunderbar. Für diese Verbundenheit und Unterstützung können wir nur Danke sagen“, so Anke Preuß, Geschäftsführerin der Kita gGmbH. Heute besuchen 90 „Waldgeister“ ihre geliebte Kita. Der fünfjährige Ayden geht am liebsten draußen rutschen oder fährt drinnen mit den Spielzeugautos umher. Die dreijährige Ruby spielt gerne mit Freund Jonte. Und alle Kinder kommen in den Genuss des gegenüberliegenden Waldes, der beinahe täglich mit den pädagogischen Fachkräften besucht wird. Daran erinnern sich auch die ehemaligen „Waldgeister“-Leitungen und Mitarbeitenden. „Welche Kita hat das schon?“, fragte Helga Haschke, die seit der Kita-Eröffnung vor 40 Jahren bis 2010 in der Einrichtung gearbeitet hat. „Sich dort austoben zu können, fördert so viel: Bewegung, emotionale Entwicklung und Fantasie!“ Claudia Weltzien ist in diesem Jahr in den Ruhestand gegangen und hat die Kita seit 1989 begleitet. „Ich habe auch mit verhaltensauffälligen Kindern gearbeitet“, erzählt sie. „Einer von ihnen hat als Jugendlicher plötzlich einmal vor der Kita gestanden und gesagt: ,Ich muss Sie einfach mal drücken.‘ Daran merkt man, dass etwas bleibt. Und es kommt viel zurück!“

Nachhaltige Arbeit gelingt nur im guten Miteinander. Das betonte auch die heutige Kita-Leitung Anne-Katrin Meyer in ihrer Festrede: „Wenn wir gemeinsam etwas für unsere Kinder auf den Weg bringen wollen, weiß ich, dass wir auf die Unterstützung aller Mitarbeitenden und des Elternrats zählen können. Das ist die Stärke unserer ,Waldgeister‘: Diese Kita lebt von Beziehungen.“ Das unterstreicht auch der Elternratsvorsitzende Matthias Witt: „Toll, was hier für die Kinder auf die Beine gestellt wird – und wie die Eltern sich einbringen können und miteinbezogen werden. Und jeder Mitarbeitende hier kennt jedes einzelne Kind und kann Auskunft geben. Das ist wirklich besonders.“ Mittlerweile ist die Kita „Waldgeister“ zertifizierte Marte Meo Kita und anerkannte Waldkita – mitten in einem von Plattenbauten geprägten Wohngebiet. Stetige Entwicklung, Neuerungen und verschiedene pädagogische Konzepte haben die Einrichtung begleitet. „Aber bei all diesen Veränderungen ist eines geblieben: Das Herzblut der Menschen, die hier arbeiten“, so Anne-Katrin Meyer. Das stellte sie auch bei einem ausführlichen Rundgang mit Interessierten deutlich heraus. Politische Vertreter aus beinahe allen Fraktionen waren vor Ort – das zeigte die Wertschätzung für die langjährige Arbeit der Kita gGmbH-Einrichtung. Für die Kinder gab es allerdings ein anderes Highlight am Nachmittag: Mit dem Zauber-Flo wurde es, wie von der Kita-Leiterin angekündigt, noch mal richtig lustig und magisch – ein Jubiläumsfest voller „waldtastischer“ Eindrücke.

maxpress/jpl

Kita-Leiterin Anne-Katrin Meyer (hi.l.) pädagogische Fachkräfte und die Kinder feierten gemeinsam 40 Jahre „Waldgeister“, Foto: maxpress
Der Zauber-Flo sorgte bei den „Waldgeistern“ für einen magischen Nachmittag mit viel Spaß, Foto: maxpress
Oberbürgermeister Sebastian Ehlers überreichte Präsente der Landeshauptstadt, Foto: maxpress
 Feier zum Übergang in die Schule in der Kita „Kinderkosmos“ 

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Große Freude beim Kosmosfest

Feier zum Übergang in die Schule in der Kita „Kinderkosmos“

Neu Zippendorf • „Hurra, ich bin ein Schulkind“, ruft Chayenne Alexa (Foto, o.r.) und schreitet mutig auf der Wackelbrücke voran, die symbolisch den Übergang von der Kita-Zeit im „Kinderkosmos“ in die Schule markiert.

Das ist nicht nur für sie und die sieben anderen Beinahe-Erstklässler ein besonderer Moment – auch die dazugehörigen Eltern sind sichtlich gerührt. Zahlreiche Handys werden für Fotos gezückt und die eine oder andere Träne funkelt im Augenwinkel, auch bei den pädagogischen Fachkräften. Diese stimmen gemeinsam ein Lied an, auch Maskottchen „Fiete“ gratuliert und das große Kosmosfest ist für alle eröffnet.

Bei bestem Wetter besichtigen die Kinder ein großes Feuerwehrauto, das auf dem Außengelände parkt, spielen mit Wasser, toben auf der Hüpfburg oder stürmen das reichhaltige Kuchen- und Obstbuffet. Mittendrin sitzen einige Senioren des Wohnparks Zippendorf, denn das gehört zum besonderen Konzept der Kita „Kinderkosmos“: Die Generationen treffen regelmäßig aufeinander und verbringen gemeinsam Zeit. „Das ist ein Gewinn für unsere Kinder und die Damen und Herren von nebenan“, so Katharina Schubert, Leiterin der Kita „Kinderkosmos“. „Die Senioren besuchen uns regelmäßig zum Malen, Basteln, Lesen oder auch für Ausflüge.“

Die sechsjährige Chayenne Alexa mag „Opa Jens“ besonders gerne. Jens Markhoff (Fotos r., m.) ist 88 Jahre alt und lebt seit vier Jahren im Wohnpark Zippendorf. „Im November 2024 bin ich angesprochen worden, ob ich mitmachen möchte und habe dann ein Zeugnis erhalten, dass ich mit den Kindern auch umgehen darf“, erzählt er begeistert. Ob Memory spielen oder ein riesiges Plakat gestalten – „Opa Jens“ macht mit und genießt diese Zeiten genauso wie zufällige Begegnungen. „Wenn ich spazieren gehe, klatschen die Kinder bei mir am Zaun ab“, sagt er lachend. „Und die einen oder anderen habe ich schon mit meinem Rollator umhergefahren.“

Chayenne Alexa erinnert sich gerne an eine Dämmertour im Wald, die er begleitet hat. Wenn sie nach den Ferien in die Schule kommt, hat sie Erinnerungen an ihn und an viele Aktionen in der Kita „Kinderkosmos“ im Gepäck. Passend zum 25-jährigen Jubiläum der Kita gGmbH gab es in diesem Jahr nämlich 25 besondere Aktionen voller Spaß und Spiel. Für jede klebt ein Stern an einer großen Wand im Kita-Flur. Und da gab es eine Menge zu erleben! Die Kinder haben Insektenforschung betrieben, Alpakas besucht, mit den Senioren gebacken, sich bei Wasserspielen abgekühlt, Polizisten getroffen, Musikstunden verlebt, bei einer Wellnesszeit gechillt, getanzt und vieles mehr. „Wir haben unseren Kosmos erweitert“, fasst Katharina Schubert zusammen..

maxpress/jpl

Opa Jens ist der Star bei den Kindern, Foto: Kita gGmbH
Spielen mit Opa Jens, Foto: Kita gGmbH
25 Jahre Kita gGmbH Schwerin – Kinder erzählen aus ihrem Hort oder ihrer Kita

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25 Jahre Kita gGmbH – Kinder sprechen für sich

Fiete und Levke zeigen ihre Kita „Kirschblüte“

Schwerin • Jeden Tag spielen, aber auch Rückzugsorte finden – an den 25 Hort- und Kita-Standorten gibt es zahlreiche Angebote. Was daran das Schönste ist oder was Kita oder Hort besonders cool macht, das können die Kinder am besten selbst erzählen. Diesmal zeigen Fiete und Levke ihre Kita „Kirschblüte“. Das Video gibt es hier: Kids über ihre Einrichtung

Heike Hinzmann arbeitet seit 35 Jahren in der Kita „Sonnenschein“  und hat ihre Begeisterung für den Beruf nie verloren

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Bei ihr liegt stets Musik in der Luft

Heike Hinzmann arbeitet seit 35 Jahren in der Kita „Sonnenschein“ und hat ihre Begeisterung für den Beruf nie verloren

Großer Dreesch • „Ich wollte schon im Kindergarten Kindergärtnerin werden“, erzählt die 60-Jährige. Und das hat sie auch gemacht – als erster Jahrgang, der nicht mehr im Schloss gelernt hat, sondern in der Pädagogischen Schule „Olga Benario“ in der Ziolkowskistraße. „Seitdem hat sich vieles verändert“, erläutert sie lächelnd, „schon angefangen bei der Berufsbezeichnung“. Aus der Kindergärtnerin wurde Erzieherin, jetzt pädagogische Fachkraft.

Heike Hinzmann (Foto) war zuerst in Lübz tätig, dann wechselte sie auf den Schweriner Dreesch – erst in eine andere Einrichtung und schließlich ins „Haus Sonnenschein“, das mit der Kita gGmbH zur „Kita Sonnenschein“ wurde. Quirlig führt sie durch die große Einrichtung, die als eine der ersten nach der Wende modernisiert wurde.  Das heutige Herzstück ist eine eigene große Turnhalle. „Wir haben ja auch einen sportlichen Schwerpunkt“, erzählt die Pädagogin. „Auch etwas, das sich stark verändert hat: Früher hatten wir einen vorgegeben Lernplan mit Zeiten, nach dem sich alle Kitas gerichtet haben. Heute gibt es unterschiedliche Konzepte, offene Arbeit, bedürfnisorientierte Erziehung. Der Wandel hierher war nicht so leicht. Dass man jeden Tag individuell gestalten kann, war in meinen frühen Erzieherjahren undenkbar! Und sich von den festen Strukturen zu lösen, hat viele – mich auch - verunsichert. Heute schätze ich das alles aber sehr.“

Eine besondere Konstante gibt es aber doch für Heike Hinzmann – und dafür ist sie bei Eltern und Kindern bekannt. Das bestätigt auch eine befreundete Kollegin, als sie zufällig beim Interview in den Raum kommt. Was es ist? „Na, die Musik!“, sagt sie und ist schon wieder durch die Tür. Heike Hinzmann hat eine Fortbildung zum Musikerzieher gemacht, spielt täglich Gitarre und freut sich, wenn ihre Kinder zu Kreis- und Fingerspielen zusammenkommen. „Früher habe ich auch musikalische Früherziehung mit Kindern und Eltern gemacht“, erzählt sie. „Da wurden auch Kochtöpfe zum Instrument. Und wenn man in die Runde geschaut hat, sah man nur lachende Gesichter.“ Dieses Strahlen ist es auch, das die erfahrene Kollegin täglich motiviert. „Wenn die Kinder schon an der Tür fröhlich ,Heike!‘ rufen – das ist das Schönste! Ich komme nach wie vor jeden Tag gerne zur Arbeit!“

maxpress/jpl