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Die Kita gGmbH Schwerin feiert ihr 25-jähriges Jubiläum

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Ein Vierteljahrhundert Kita gGmbH

Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begann 2001 mit einer bundesweit einmaligen Idee

Schwerin • Auf 25 erfolgreiche Jahre blickt die Kita gGmbH zum Jubiläum zurück – ein Erfolg, der 2001 mit einem bundesweit einmaligen Konzept begann. „Dem ging eine lange Geschichte voraus“, fasst Anke Preuß, Kita gGmbH-Geschäftsführerin, zusammen. „Wurden 1989 noch 1500 Kinder geboren, so waren es 1994 nur noch 480 Geburten. Auf einmal gab es einen riesigen Überhang an hochqualifizierten pädagogischen Fachkräften und marode leerstehende Kindertageseinrichtungen.“ Die Bedarfsplanung musste angepasst werden, viele Erzieherinnen wurden gekündigt, Einrichtungen geschlossen. Die Stadtverwaltung allein verfügte nicht über die notwendige Flexibilität, um die pädagogische und wirtschaftliche Entwicklung der Kitas zu stemmen. In der Folge wurden kommunale Einrichtungen an freie Träger abgegeben. Das gelang allerdings nur zum Teil. Mit Jochen Rößler kam ein Experte aus der Jugendhilfe hinzu. Der Dezernent für Jugend, Soziales, Kliniken und Finanzen und Anke Preuß brachten gemeinsam die Idee voran, die verbliebenen Kitas in eine eigene kommunale GmbH auszugliedern. Das ging mit vielen Ängsten einher, aber auch mit einer hohen Motivation. Das Vertrauen der noch verbliebenen 256 Kollegen und Kolleginnen wiederzugewinnen, war 2001 eine der ersten Aufgaben der Doppelspitze aus Anke Preuß und der pädagogischen Geschäftsführerin Marlies Kahl. „Gemeinsam hat die Kita gGmbH in den 25 Jahren so viel geschafft. Wir dürfen stolz auf das Erreichte sein und uns mit unseren betreuten Kindern auf das Jubiläumsjahr freuen“, so Anke Preuß.

Volle Terminkalender für Kids zwischen sechs und zehn Jahren – Kita gGmbH-Geschäftsführerin Anke Preuß im hauspost-Interview

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Kita „Kirschblüte“ probt fürs Weihnachtssingen

Kids zwischen sechs und zehn Jahren haben volle Terminkalender

Schwerin • Hunderte Sängerinnen und Sänger werden sich am 3. Advent wieder auf dem Alten Garten einfinden und vor der schönen Kulisse des beleuchteten Schlosses, Theaters und Museums gemeinsam weihnachtliche Lieder anstimmen.

Unter der Leitung von Ulrich Barthel sind das Blasorchester Banzkow, der Theodor-Körner-Chor, der Polizeichor Schwerin, der Postchor Schwerin sowie der Freie Chor Schwerin auf der Bühne mit dabei ... und dazu die Kinder der Kita „Kirschblüte“. Die Proben sind in vollem Gange und die Kinder freuen sich bereits sehr auf das große Event!
Lesen Sie mehr dazu hier und kommen Sie vor allem gerne vorbei und singen Sie mit!

Grund zum Abklatschen für Maskottchen Fiete: Die Kita gGmbH feiert im kommenden Jahr ihr 25. Jubiläum

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Jubel fürs Jubiläum

Die Kita gGmbH feiert im kommenden Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum

Schwerin • Grund zum Abklatschen für Maskottchen Fiete (Foto): Die Kita gGmbH feiert im kommenden Jahr ihr 25. Jubiläum. Das ist pädagogische Arbeit pur und bedeutet für unzählige Kinder in dieser Zeit Erinnerungen, die bleiben. In den Einrichtungen ist zum Feiern das ganze Jahr jede Menge geplant.

Der Frühjahrsputz im März ist für alle ein gesetzter Termin und bereits Tradition bei der Kita gGmbH. Ein gemeinsamer Laternenumzug mit viel Lichterglanz im November ist ebenfalls angedacht. Ansonsten ist jeden Monat an anderer Stelle etwas los: Die Kita „Löwenzahn“ läutet im März ihre Nachhaltigkeitswochen ein, im April führt die Kita „Anne Frank“ gesund durch den Tag und eine Naturrallye wartet auf die Kita „Gänseblümchen“. Kunstvoll wird es im Hort „Heine Kids“: In einem groß angelegten Malwettbewerb sollen zum zweiten Mal Gemälde für die Hortwände entstehen. Eine Kinderjury wählt die besten Kunstwerke, die dann bei einer Vernissage enthüllt werden. Die Kita „Nandolino“ veranstaltet ebenso eine Kunstausstellung. Im Mai feiern die „Feldstadtmäuse“ in ihrem alten Gebäude eine Abschiedsparty, es folgt ein Besuch des Lotti Hofs mit der Kita „Kirschblüte“ und eine Fahrt der Kita „Reggio Emilia“ mit dem Petermännchen. Die Kitas „Sonnenschein“ und „Flitzebogen“ richten große Sportfeste aus und die „Märchenkita“ lädt zu einer Sommerreise ins Märchenland ein. Im Frei-Zeit-Hort steht Offenes Theater an, der „City-Hort“ produziert einen eigenen Song mit Musikvideo und die „Paulsstädter Fritzen“ feiern Silberfest. Passend zum Jubiläum bringt die Kita „nidulus“ 25 Bäume und Pflanzen in die Erde – und ein Einrichtungsjubiläum gibt es außerdem: Die „Waldgeister“ werden 40 Jahre alt und feiern das.

Text: maxpress/Pleger

400 Beschäftigte und mehr als 2.600 Kinder schreiben bei der Kita gGmbH Schwerin täglich ihre Geschichte

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Ein buntes Jahr für und mit den Kindern

400 Beschäftigte und mehr als 2.600 Kinder schreiben täglich ihre Geschichte

Schwerin • Mit 25 Standorten ist die Kita gGmbH in nahezu jedem Stadtteil Schwerins zu finden. Die rund 400 Beschäftigten und mehr als 2.600 Kinder schreiben hier jeden Tag ihre Geschichte.

In 2025 zeigten insbesondere zwei Einrichtungen, wie lang sie bereits mit der Stadt und ihren Generationen verbunden sind: Die Kita „Anne Frank“ in Lankow feierte ihr 60. Jubiläum im Mai und nur einen Monat später legte die Kita „Rappelkiste“ in der Schelfstadt mit sogar 70 Jahren nach. Es gab zwei rauschende Feste mit einem buchstäblich bunten Programm: Die Kinder der Kita „Anne Frank“ bezauberten ihre Gäste mit einer Modenschau der Jahrzehnte, die „Rappelkisten“- Kinder bewiesen mit einer wundervollen Aufführung einmal mehr, was sie als Einrichtung mit musikalischem Schwerpunkt ausmacht.

Doch der Blick ging nicht nur zurück auf das, was die Einrichtungen der Kita gGmbH bereits geleistet haben: Mit dem Bau der neuen Kita „Feldstadtmäuse“ richtet das Unternehmen seinen Blick nach vorn. Im Mai versenkten Bastian und Mia die Zeitkapsel zur Grundsteinlegung, das Richtfest folgte vier Monate später im September. Die Eröffnung der neuen Räume für die integrative Kita ist für den kommenden Sommer geplant. Bislang beobachten die Kinder alles gespannt von der aktuellen Einrichtung aus durch einen Bauzaun. Später können sie mit viel Freude das Kinderrestaurant, den Kreativraum und Co. in einem zukunftsweisenden Gebäude erobern. Im beabsichtigten Schneckentempo gewann die Kita „Waldgeister“ durch ihren achtsamen Umgang mit der Natur und eben ihre Pflege und Zucht von beeindruckenden Achatschnecken den 1. Preis der Landesforstanstalt MV. Die Kinder dürfen sich seither „Waldhelden“ nennen. Und was war sonst noch? Jede Menge Aktionen in den Einrichtungen gehörten natürlich auch zum Jahr 2025 – von Fasching und Frühjahrsputz über Sommerfeste, Spielenachmittage mit Senioren, Halloweenpartys, spannende Ferienprogramme bis zur Enthüllung der neuen Nandolino-Skulptur am Pfaffenteich.

„Aber es gab auch viele pädagogische Themen“, so Anke Preuß, Geschäftsführerin der Kita gGmbH. So haben wir uns intensiv mit den individuellen Ruh- und Schlafbedürfnissen von Kindern auseinandergesetzt – das beschäftigt insbesondere die Kitas. Für die Horte wiederum wurden tolle Praxisbausteine entwickelt – zum Beispiel für die Freizeitgestaltung und Räume, aber auch für den Tagesablauf. Zudem ist die Kita gGmbH stets mit dabei, wenn es auf Landesebene um Themen wie den Ganztag in der Grundschule geht oder um Inklusion in der Schule und im Hort.

Text: maxpress/Pleger

Grundsteinlegung zum Bau der neuen Kita „Feldstadtmäuse“, Foto: maxpress
Große Freude - Glücksdrache Nandolino ist ans Ufer des Pfaffenteichs zurückgekehrt, Foto: maxpress
Tanzeinlagen & Co. - bei Sommerfesten gab es immer wieder ein buntes Programm für Groß und Klein, Foto: maxpress
Die „Waldgeister“ dürfen sich „Waldhelden“ nennen: Durch ihren achtsamen Umgang mit der Natur und eben ihre Pflege und Zucht von beeindruckenden Achatschnecken gewannen sie den 1. Preis der Landesforstanstalt MV, Foto: maxpress
Spielenachmittag mit Senioren waren auch 2025 wieder ganz fest eingeplant, Foto: maxpress
Die Kinder der Kita „Anne Frank“ bezauberten ihre Gäste mit einer Modenschau der Jahrzehnte, Foto: maxpress
Volle Terminkalender für Kids zwischen sechs und zehn Jahren – Kita gGmbH-Geschäftsführerin Anke Preuß im hauspost-Interview

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Was brauchen Kinder?

Kids zwischen sechs und zehn Jahren haben volle Terminkalender

Schwerin • Langer Unterricht schon in der ersten Klasse, Hausaufgaben, Verein oder Musikschule, dann zur Logopädie oder zum Kieferorthopäden – „schon Kinder zwischen sechs und zehn Jahren haben volle Terminkalender“, mahnt Kita gGmbH Geschäftsführerin Anke Preuß (Foto rund). Sie fragt: „Was brauchen Kinder?“

Hort klingt nach Spiel, Spaß und Freizeit – dennoch können die wahren Bedürfnisse der Kinder in der Realität oft nicht bedient werden, so die Überzeugung von Anke Preuß. Im hauspost-Interview lenkt sie den Blick aufs Wesentliche.

hauspost: Sie betreiben fünf Hort-Standorte in Schwerin. Worauf achten Sie dort?
Anke Preuß: Unsere Aufgabe ist es, Kindern eine Freizeitgestaltung zu ermöglichen, in der sie Selbstständigkeit, Selbstorganisation und Eigenverantwortung entwickeln können. Das tun unsere pädagogischem Fachkräfte voller Engagement. Wir bieten Kindern Räume zur freien Entfaltung und Gestaltung ihrer Zeit nach Schulschluss. Sie lernen, sich in Gruppen zu verhalten, Probleme selbstständig zu lösen und können in der Theorie auch zur Ruhe kommen und abschalten. Aber in der Praxis ist die Zeit dafür eindeutig zu knapp.

hauspost: Was ist denn anders als früher?
Anke Preuß: Vor 20 oder 30 Jahren war der überwiegende Teil des Nachmittags unstrukturiert – man ging raus, traf sich mit Freunden, erlebte Abenteuer. Heute sind die Tage oft in ein Korsett gezwängt. Schon Grundschule dauert lang. Dazu kommen Angebote, die nicht immer die Kinder selbst, sondern oft auch die Eltern für sie wählen. Vieles ist stark durchgetaktet. So bleibt vielen Kindern im Hort oft nur eine Stunde täglich für freies Spielen, Aktivitäten oder Ruhe nach Lust und Laune.

hauspost: Geht da ein Stück Kindheit verloren?
Anke Preuß: In jedem Fall werden Kinder sehr früh enormen Druck ausgesetzt – sie sollen sich einheitlich schulkompatibel verhalten, am besten den ganzen Tag lernen, um Leistungsansprüchen zu genügen. Ihre Herkunft, familiäre Situation und daraus resultierende Bedürfnisse haben in ihrem Alltag zu wenig Platz. Dabei sind freie Entscheidungen, Mitbestimmung, Zeit mit Freunden und Spielen ihrer Wahl, selbstgewählte Pausen und Zeit für Neugierde wesentlich für ihre Persönlichkeitsentwicklung.

hauspost: Was wünschen Sie sich?
Anke Preuß: Dass wir alle – Schule, Hort und Eltern – wieder vermehrt auf die Hauptakteure, die Kinder, schauen. Dass wir gemeinsam ihre Themen ernst nehmen. Kinder sollen Kinder sein dürfen und dafür brauchen sie Zeit und Raum, welcher nur ihnen gehört.

Text: maxpress/Pleger

Zehn junge Frauen und drei Männer sind gerade frisch durchgestartet und möchten Pädagogische Fachkraft werden

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Ab in die Ausbildung

Praxisluft gehört seit drei Jahren zum Onboarding-Prozess bei der Kita gGmbH

Schwerin • Schonmal vor Start der Berufsschule Praxisluft schnuppern - das gehört seit nun schon drei Jahren zum Onboarding-Prozess bei der Kita gGmbH. Zehn junge Frauen und drei Männer (Foto oben) sind gerade frisch durchgestartet und möchten Pädagogische Fachkraft werden.

Viele verschiedene Workshops haben die interessierten Azubis bereits im vergangenen Monat bei der Kita gGmbH besucht, um mit viel Hintergrundwissen zum Unternehmen bestens in ihren Einrichtungen anzukommen. „In der Berufsschule lernen Sie sozusagen Bahn fahren“, erläuterte Steffen Häuser (Foto u.) ihnen das Prinzip im Vergleich. „In den Workshops bei uns geht es darum, dass Sie eine bestimmte Lok steuern lernen.“ Der Fach- und Praxisberater gab deshalb erste Hinweise dazu, wie die drei Lehrjahre konkret bei der Kita gGmbH ablaufen und worauf der Träger individuellen Wert legt – ganz unabhängig von grundsätzlichen pädagogischen Lerninhalten.

Die Azubis wechseln nach einem Jahr die Einrichtung

So spielen zum Beispiel die Leitsätze der Kita gGmbH eine Rolle, dazu kommen die unterschiedlichen Konzepte in den Einrichtungen und tägliche Herausforderungen. Um das zu veranschaulichen, gab es direkt eine kleine Praxiseinheit im ersten Workshop Anfang August: Die Auszubildenden sollten Steffen Häuser genau zusehen und sich Notizen machen. Er verließ den Raum, kehrte zurück, schaute auf seine Uhr, trat von einem Bein aufs andere, dann gegen den Stuhl, ließ sich darauf fallen und seufzte. Danach wurden die Beobachtungen gesammelt. „Sie haben ungeduldig ausgesehen“, sagten einige. Andere ergänzten: „Es war, als würden Sie auf jemanden warten. Und Sie sahen verärgert aus.“ Wahrscheinlich alles richtig – doch wurde eines ganz schnell klar: Hier wurde nicht allein beobachtet, sondern bereits bewertet. In der Beobachtung der Kinder später ist allerdings allein eine detaillierte Beschreibung dessen wichtig, was die Pädagogischen Fachkräfte sehen, um Entwicklungsschritte zu dokumentieren. „Sie werden merken, dass das gar nicht so einfach ist, und dass es nichts mit entspanntem Kaffee trinken beim Spielen auf dem Hof zu tun hat, wie viele vielleicht denken“, sagte der Fachberater lachend.
Die Azubis waren beeindruckt. „Das war berufsnah und funktionierte ganz anders als wir dachten“, so Hannah Schmidt, die ihr erstes Ausbildungsjahr in der Kita „Flitzebogen“ verbringen wird. Sie freut sich darauf, genauso wie Lisa Kubala aus der „Naturkita“: „Es ist etwas Besonderes, Kinder in ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen“, so die 16-Jährige. „Sie lernen von uns und wir ganz sicher auch von ihnen.“ Tizian Schlotte (Foto u.) ist 22 Jahre alt und hat bereits eine Ausbildung zum Bürokaufmann hinter sich. „Hat sich so ergeben“, gibt er zu. „Dabei wollte ich eigentlich schon immer Erzieher werden. In der „Kita Reggio Emilia“ hat er sich schon gut eingelebt. „Die Kinder haben mich ganz offen angenommen und es ist bereits nach den ersten Tagen schön, wenn sie morgens sagen: Toll, dass du wieder da bist!“

Ein Logbuch für die Ausbildung

In den kommenden Wochen werden alle Auszubildenden ihr Kita gGmbH-Logbuch immer wieder zur Hand nehmen. Es hilft, in der Ausbildung auf Kurs zu bleiben und Wissen zu manifestieren. Eine der ersten Aufgaben war es, detaillierte Informationen zur eigenen Einrichtung festzuhalten. Welche Räume gibt es? Wie viele Jungs und Mädchen sind da? Gibt es Inklusions-Kinder oder ist es gar eine inklusive Einrichtung? Wann gibt es Mittagessen und wie lange?
Werden unterschiedliche Sprachen gesprochen? Wo ist der Erste-Hilfe-Kasten? Und wie ist überhaupt alles organisiert? Die Antworten darauf sind individuell, denn die Kita gGmbH verfügt in Schwerin über insgesamt 25 Standorte mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Abläufen. „Deshalb wechseln unsere Azubis die Einrichtungen innerhalb des Unternehmens und lernen vieles kennen“, so Anke Bruhn-Kokles, Pädagogische Leitung bei der Kita gGmbH (Foto o.,r.). „Zunächst aber freue ich mich, wenn alle gut in ihren ersten Einrichtungen ankommen und lernen, wie sie die Beziehung zu den Kindern gestalten können – erst beobachten, dann handeln und sich immer wieder auf die Signale der Kinder einstellen.“

Text: maxpress/Pleger